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 Betreff des Beitrags: Satnews 15.03.2010
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Satnews 15.03.2010


Radio Bremen streicht Mittelwelle
Radio Bremen hat seine Sendungen auf Mittelwelle 936 kHz aus finanziellen Gründen eingestellt. Das wurde in der A-DX-Mailingliste berichtet. Als Alternativen für den überregionalen Empfang verweist der Sender auf die Abstrahlung über Satellit und Internet
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SWR stellt Mittelwellensender Heilbronn auf DRM um
Voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 wird der Mittelwellen-Sender Heilbronn-Obereisesheim des Südwestrundfunks seine AM-Ausstrahlung auf der Frequenz 711 kHz einstellen, um zeitgleich mit den DRM-Versuchssendungen beginnen zu können. Dabei wird rund um die Uhr das Programm SWR cont.ra abgestrahlt, wie das Onlineportal ukwtv.de berichtet.
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Kontakter: Beck will ARD und ZDF werbefrei machen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und Vorsitzende der Rundfunkkommission, Kurt Beck, will das öffentlich-rechtliche Fernsehen nach und nach werbefrei machen. Dazu hat der SPD-Politiker einen neuen Fahrplan vorgelegt. Dies berichtet der Branchendienst Kontakter.
Laut dem Kontakter herrscht in den Ländern, die in der Rundfunkkommission vertreten sind und am neuen Rundfunkstaatsvertrag arbeiten, Konsens darüber, dass Sponsoring nach 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ab 2013 aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen verbannt wird. Ausgenommen davon sollen große Sportveranstaltungen sein. Danach, so schlägt Beck laut Kontakter vor, könnte die Werbung in zwei Stufen komplett aus dem Ersten und dem Zweiten verschwinden.
Eine Halbierung der Werbezeiten könnte demnach 2015 mit dem Zwischenbericht der Gebührenkommission KEF zur nächsten Finanzierungsrunde bei ARD und ZDF anstehen. Die komplette Abschaffung der Werbung stünde 2017 mit der übernächsten Gebührenperiode an. Im Gegenzug sollen die Fernsehgebühren angehoben, die kritsche Grenze von 20 Euro pro Monat aber nicht überschritten werden. Der medienpolitische Sprecher der SPD, Marc Jan Eulmann, bestätigte die Überlegungen Bécks gegenüber dem Kontakter.
Gegen einen werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es indes bereits Widerstand. So sagte Joachim Schütz, Sprecher der Organisation der Werbungtreibenden im Markenverband (OWM), das Werbung und Sponsoring bei ARD und ZDF erhalten bleiben müssen. Die Unternehmen fänden in deren qualitativen Umfeldern hochwertige Zielgruppen.
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Frauen im TV deutlich in der Minderheit
Obwohl der Anteil der weiblichen Bevölkerung in vielen Ländern dieser Welt größer ist als der der männlichen, sind Frauen im TV-Programm noch immer deutlich in der Minderheit. Wie aus einem aktuellen Bericht der Communications Research Group im Auftrag des britischen Privat-Fernsehanbieters Channel 4bhervorgeht, kommen im Durchschnitt auf eine Frau, die im TV zu sehen ist, zwei Männer. Interessanterweise scheint das Alter der Protagonisten dabei eine entscheidende Rolle zu spielen, nur vier von zehn TV-Darstellerinnen sind älter als 40.
"Unsere Untersuchung misst die Diskrepanz zwischen dem, was wir in der echten Welt beobachten und dem, was wir im Fernsehen vorgesetzt bekommen", erklärt Oona King, Head of Diversity bei Channel 4 gegenüber der Tageszeitung Guardian. Dabei gehe es vor allem darum, aufzuzeigen, wie das TV-Programm verschiedene Bevölkerungsgruppen repräsentiert und abbildet, um deutlich vernachlässigte Gruppen - wie etwa Frauen - ausfindig zu machen. "Der Geschlechterunterschied ist erschreckend", betont King.
Deutliche Unterschiede gibt es aber nicht nur im Repräsentationsverhältnis beider Geschlechter, sondern auch in der Art und Weise, wie diese dargestellt werden. So scheinen Frauen in erster Linie für sogenannte "Soft-Themen" im Bereich der leichteren Unterhaltung gefragt zu sein. Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies am Beispiel von TV-Seifenopern, in denen der weibliche Anteil mit knapp 50 Prozent signifikant über dem sonstigen Durchschnitt liegt. Bei Comedy- und Drama-Sendungen sind immerhin noch vier von zehn Darstellern weiblich.
Ganz anders sieht das Kräfteverhältnis bei eher schwerwiegenden Themen wie Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus. Hier dominieren eindeutig die männlichen Vertreter, nur ein Drittel der repräsentierten Teilnehmer sind weiblich. Noch einseitiger ist die Gewichtung in Bezug auf Nachrichtenprogramme, die lediglich einen Frauenanteil von 31 Prozent aufweisen.
"Es ist gut, dass die Einseitigkeit der Geschlechterverteilung in den Medien nun auch wissenschaftlich untersucht worden ist. Damit wird aber nur das bestätigt, was Frauenbewegungen schon seit geraumer Zeit beobachten", meint Monika Vana, Frauensprecherin der Wiener Grünen, auf Nachfrage der Nachrichtenagentur pressetext. Was die Darstellung der Frau im TV betrifft, seien die Programmverantwortlichen stets darum bemüht, ganz bestimmte Rollenbilder zu bedienen. "Äußerlichkeiten stehen dabei stark im Vordergrund", kritisiert Vana.
Die Ursache für das ungleiche Geschlechterverhältnis im TV ist der Grünen-Politikerin zufolge vor allem in den verantwortlichen Entscheidungsgremien zu suchen. "Frauen haben in Bezug auf die Gestaltung des Fernsehprogramms keine Macht, die Mehrheit der Entscheidungsträger sind Männer. Wir brauchen eine Umverteilung in den betroffenen Gremien", fordert Vana.
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Fernsehpaket verleiht weitere Tauglichkeits-Siegel
Das Pay-TV-Angebot Fernsehpaket“, das über den Satelliten Eurobird 9A auf der Position 9° Ost verbreitet wird, kann mit Telestar einem weiteren Hersteller von Satellitenreceivern und Fernsehern das Siegel verleihen. Diese Tests sind erforderlich geworden, weil bei Überprüfungen von verschiedenen Receivern festgestellt wurde, dass der Jugendschutz-PIN gar nicht oder nicht gesetzeskonform abgefragt wurde.
Geprüfte Empfangsgeräte der Telestar-Digital GmbH:
Receiver: Diginova HD+, Diginova HD, Diginova 10 HD, Diginova 3 CRCS+, Diginova 3 CRCS, Diginova CIVA, TD 3000 HD, TD 3500 HD, SR 27 und SR 26.
Fernseher mit integriertem Satellitenreceiver: LCD-TV 32 D HD, LCD-TV 26 D HD, LCD-TV 22 D HD
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Megawelle mit neuer Internet-Adresse
Die Megawelle, deutschsprachiger Hörfunksender auf Teneriffa, ist im Internet jetzt unter der neuen Adresse www.megawelle.fm zu finden.
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Domradio bald auf UKW in Koblenz?
Das Kölner Domradio könnte Insider-Informationen zufolge bald auch im Raum Koblenz terrestrisch via UKW auf Sendung gehen. Angeblich strebt die kirchliche Organisation "Bermharzige Brüder" eine UKW-Lizenz an, um ein Radio mit gesundheitsorientierten Beiträgen zu starten. Das Domradio könnte hierfür den Mantel liefern. Genährt werden die Spekulationen auch dadurch, dass sich aktuell in Koblenz eine UKW-Frequenz (87,8 MHz) in Koordinierung befindet.
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Horizont: Einige bundesweite DAB-Bewerber gehen eventuell nicht on Air
Von den neun Bewerbern für das bundesweite Digital Radio/DAB-Ensemble (SatelliFax berichtete) gehen einige möglicherweise gar nicht auf Sendung. Wie der Brancehndienst "Horizont" berichtete, hätten sich etwa NRJ und Regiocast nur unter Vorbehalt beworben. Sie sehen vor allem die hohen Kosten für den Senderbetrieb kritisch, die Media Broadcast in den Ausschreibungsunterlagen auf mindestens 2,6 Millionen Euro veranschlagt. Angesichts der bislang geringen Verbreitung von DAB-plus-fähigen Radioempfängern hätten sie zudem Zweifel an der Kalkulation. Auch die Ausstiegsbedingungen sorgen für Diskussionen. Der Ausstieg sei erstmals nach vier Jahren möglich, allerdings mit anderthalbjähriger Kündigungsfrist, die die Laufzeit auf 5,5 Jahre verlängert, so Horizont.
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ESA erteilt Auftrag an Thales Alenia Space zum Bau von Satelliten
Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat einen Auftrag im Wert von 270 Millionen Euro für zwei Erdbeobachtungssatelliten an das Unternehmen Thales Alenia Space vergeben. Das französisch-italienische Unternehmen soll laut einem Bericht der Deutschen Presse Agentur (dpa) in den kommenden Jahren die Zwillingsbrüder für die bereits im Bau befindlichen Satelliten Sentinel 1A und Sentinel 3A entwickeln. Die Erdtrabanten seien Teil des europäischen Umwelt- und Sicherheitsüberwachungsprojekts GMES, das aus insgesamt sechs Satelliten bestehen wird, hieß es.
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Handelsblatt: Kostenlose Wlan-Netze entlang der Autobahnen
Entlang der Bundesautobahnen könnte es demnächst schnelle Internet-Zugänge auf Basis der WLAN-Technologie geben. Das berichten das Handelsblatt und der Telekommunikationsdienst "Teltarif". So planen Informatiker der Universität Rostock auf einem 50 Kilometer langen Teilstück in Mecklenburg-Vorpommern einen Betriebsversuch. Das Projekt werde von Bund und Land unterstützt und soll vor allem die Sicherheit der Reisenden verbessern, hieß es. Konkret geplant ist, dass die Verkehrszentralen über die drahtlose Netzanbindung Informationen über Anzahl und Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhalten. Später sei es denkbar, dass ein Notarzt an einem Unfallort via Internet Informationen mit Spezialisten austauschen kann.
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FFH darf bei Main FM einsteigen
Der hessische Privatradio-Marktführer FFH darf beim Frankfurter Regionalradio Main FM einsteigen. Das hat das Bundeskartellamt laut einem Bericht der "Radiowoche" entschieden. Nach Auskunft von FFH handele es sich um eine Minderheitsbeteiligung. Allerdings mache man derzeit noch ein Geheimnis um die Beteiligungshöhe und weitere Programmplanungen bei Main FM.
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Waidwerk: Neuer Spartensender für Jäger und Angler
Jäger und Angler im Visier hat "Waidwerk", ein neuer TV-Sender der HV Fernsehbetriebs GmbH. Das Unternehmen, das auch den Doku-Sender "planet" im Pay-TV betreibt, hat einen Zulassungsantrag für das Fernsehprogramm bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) eingereicht. Bislang wird "Waidwerk" bereits als Sendung bei planet ausgestrahlt.
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Happy Radio Teneriffa wertet Internet-Stream auf
Happy Radio Teneriffa hat seinen Internet-Livestream unter der Adresse www.happyradioteneriffa.com verbessert. Der Sender, der auf UKW 98,7 MHz Urlauber und Residenten im Norden der Kanaren-Insel anspricht, streamt jetzt mit 128 kBit/s im MP3-Format.
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Neue Frequenz für Atlantis FM
Atlantis FM, deutschsprachiger Sender auf Lanzarote und Fuerteventura, hat für den Norden von Lanzarote die neue Frequenz 94,4 MHz in Betrieb genommen. Für den Süden der Insel und den Norden von Fuerteventura wird weiterhin auf 101,7 MHz gesendet, im Süden von Fuerteventura ist wie bisher die Frequenz 99,3 MHz aktiv.
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Sat Kompakt 15.03.2010



Abschaltungen auf 9° Ost
TVE Internacional Asia/Africa und Canal Parlamentario wurden auf Eurobird 9A, 9° Ost, 12.092 GHz horizontal, abgeschaltet.

Parameter-Änderung auf Eutelsat W7
Das armenische Digitalpaket auf Eutelsat W7, 36° Ost, 12.630 GHz horizontal, sendet jetzt mit einer Symbolrate von 2.238. Die FEC ist unverändert 3/4).

TV Guide abgeschaltet
TV Guide hat seine Sat-Abstrahlung beendet. Das Programm wurde auf Sesat, 16° Ost, 12.525 GHz horizontal, abgeschaltet.


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Verfasst: Montag 15. März 2010, 17:59 

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